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Alltagsunterstützung für ältere Menschen
Immer mehr pflegebedürftige Menschen möchten so lange wie möglich in den eigenen vier Wänden leben. Das neue Forschungsprojekt „Augusta“ untersucht, wie alltagsunterstützende Angebote verbessert und diejenigen, die sie erbringen, besser qualifiziert und unterstützt werden können.
Die Zahl der pflegebedürftigen Menschen, die zu Hause leben, nimmt kontinuierlich zu. Um ihnen ein selbstbestimmtes Leben im vertrauten Umfeld zu ermöglichen, ist ein Mix aus familiärer Hilfe, professioneller Pflege und ergänzenden Entlastungsangeboten notwendig. Diese sogenannten „Angebote zur Unterstützung im Alltag“ (AUA) werden von Ehrenamtlichen, sozialversicherungspflichtig Beschäftigten oder Selbstständigen erbracht und leisten einen wichtigen Beitrag zur Entlastung von Pflegebedürftigen und ihren Angehörigen.
Trotz ihrer wachsenden Bedeutung liegen bisher kaum empirische Daten zu den Personen vor, die diese Angebote durchführen. Hier setzt das Forschungsprojekt „Augusta“ an, das im Januar 2026 am Bayerischen Zentrum Pflege Digital (BZPD) der Hochschule Kempten gestartet ist. Ziel des Projekts ist es, erstmals systematisch Daten zu den in alltagsunterstützenden Angeboten tätigen Personen sowie zu den strukturellen und rechtlichen Rahmenbedingungen zu erfassen und zu analysieren. Auf dieser Grundlage sollen Wege aufgezeigt werden, wie diese Angebote verbessert werden können.
