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31.03.2026

Europas digitale Abhängigkeiten

Europa will seine digitale Souveränität stärken, bleibt aber in zentraler Hinsicht von Technologien aus den USA und China abhängig.

Eine aktuelle Studie der Universität Bonn zeigt, wie statistische Verzerrungen und einseitige Handelsströme die tatsächliche Verwundbarkeit des Kontinents verschleiern. Demnach wird Europas scheinbar positiver digitaler Handelsüberschuss maßgeblich durch den „Irland-Effekt“ verzerrt. US-Technologiekonzerne nutzen Irland als Drehscheibe für den europäischen Markt, was die Handelsstatistiken verzerre. Ohne diesen Effekt würde die Europäische Union ein digitales Defizit von über 350 Milliarden US-Dollar zwischen 2022 und 2024 aufweisen. Zudem bestehe eine starke Abhängigkeit von China im Handel mit digitalen Gütern, was die geopolitische und wirtschaftliche Verwundbarkeit Europas erhöhe.

Zunehmende Digitalisierung erhöht auch das Risiko für Cyberkriminalität. Wir beraten Sie gerne zu entsprechenden Versicherungslösungen.