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10.04.2026

Internationaler Freiwilligendienste für junge Menschen

Die Bundesregierung unterstützt junge Menschen bei der Teilnahme an verschiedenen internationalen Freiwilligendiensten. 

Gefördert werden unter anderem die Programme „kulturweit“, der Internationale Jugendfreiwilligendienst (IJFD) sowie „weltwärts“ – mit unterschiedlichen Altersgrenzen und Einsatzfeldern.

Wie die Bundesregierung mitteilt, wird der Freiwilligendienst „kulturweit“ der Deutschen UNESCO-Kommission vom Auswärtigen Amt finanziert. Das Angebot richtet sich an 18- bis 26-Jährige, die sich für sechs oder zwölf Monate in der Kultur- und Bildungsarbeit deutscher Mittlerorganisationen im Ausland engagieren möchten.

Der Internationale Jugendfreiwilligendienst (IJFD) wird vom Bundesbildungsministerium gefördert. Er steht jungen Menschen nach Ende der Vollschulzeitpflicht bis zur Vollendung des 27. Lebensjahres offen. Die Einsatzdauer beträgt mindestens sechs und maximal 18 Monate, wobei interkulturelle, gesellschaftspolitische und persönliche Erfahrungen im Mittelpunkt stehen.

Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) fördert zudem den entwicklungspolitischen Freiwilligendienst „weltwärts“. Angesprochen sind junge Menschen zwischen 18 und 28 Jahren aus Deutschland – bei Beeinträchtigung oder Behinderung bis 35 Jahre – die einen Freiwilligendienst von sechs bis 18 Monaten in einem Land der OECD DAC-Liste absolvieren möchten. Darüber hinaus können junge Menschen aus dem globalen Süden einen Freiwilligendienst in Deutschland leisten. Ziel des Programms ist die Förderung globalen Lernens, entwicklungspolitischen Engagements, internationaler Solidarität und Partnerschaften.

Wer einen solchen Freiwilligendienst absolvieren möchte, sollte beachten, dass eine umfassende Auslandsreise- und Krankenversicherung unerlässlich ist. Während die geförderten Programme oft eine grundlegende Absicherung beinhalten, sollten Teilnehmer prüfen, ob Leistungen wie Rücktransport, Haftpflicht- oder Unfallversicherung im Einsatzland ausreichend abgedeckt sind. Auch eine private Haftpflichtversicherung bleibt in der Regel sinnvoll, da Schäden im Ausland schnell hohe Kosten verursachen können. Vor Abreise empfiehlt sich ein genauer Vergleich der Versicherungsleistungen mit den individuellen Rahmenbedingungen des jeweiligen Freiwilligendienstes. Wir beraten Sie dazu gerne.