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08.05.2026

Psychische Belastung pflegender Angehöriger

In Deutschland sind rund fünf Millionen Menschen pflegebedürftig, davon werden etwa 80 Prozent zu Hause versorgt – meist durch Angehörige. 

Ab Juli startet das Deutsche Zentrum für Psychische Gesundheit (DZPG) das Forschungsprojekt „Inno:Care“, das die psychische Gesundheit pflegender Angehöriger systematisch erfassen und verbessern will. Depressionen, Angststörungen oder Suchterkrankungen sind bei Pflegenden weit verbreitet. Pflegeaufgaben laufen oft parallel zu Beruf und Familie, auch nachts, und führen zu chronischer Erschöpfung. Besonders kritisch wird es bei akuten Krisen, wenn schnelle, unkomplizierte Unterstützung fehlt. Bisher gibt es kaum gezielte Angebote für diese Gruppe, obwohl sie eine zentrale Rolle im Versorgungssystem einnimmt.

Zusatzversicherungen können ergänzende Absicherung bieten, etwa für ambulante Pflegehilfen oder Therapien. Angesichts des demografischen Wandels und der steigenden Zahl pflegebedürftiger Menschen wird die frühzeitige Information über solche Leistungen immer relevanter. Wir informieren Sie dazu gerne.