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26.05.2026

Kinderreport 2026: Gesellschaft fordert mehr Investitionen und Teilhabe für Bildungsgerechtigkeit

Eine repräsentative Umfrage des Deutschen Kinderhilfswerks zeigt, dass große Teile der Bevölkerung mehr staatliche Investitionen und Reformen im Bildungssystem fordern, um sozial benachteiligten Kindern bessere Chancen zu bieten. Besonders wichtig sind dabei kostenfreie Bildung, einheitliche Standards und mehr qualifiziertes Personal.

Laut dem Kinderreport 2026 sprechen sich sowohl Erwachsene als auch Kinder und Jugendliche für einheitliche Bildungsstandards und -bedingungen in ganz Deutschland aus, unabhängig vom Bundesland. Zudem sollte Bildung von der Kita bis zur Schule generell kostenfrei sein, inklusive Lern- und Unterrichtsmaterialien. 93 Prozent der Erwachsenen fordern mehr zusätzliches und qualifiziertes Personal an Schulen und Kitas, um pädagogische Fachkräfte von organisatorischen Aufgaben zu entlasten. 91 Prozent wünschen sich einheitliche Bildungsstandards, und 90 Prozent halten kostenfreie Bildung für essenziell. Auch die stärkere Zusammenarbeit zwischen Kitas, Schulen und Jugendarbeit wird mit 88 Prozent Zustimmung priorisiert.

Die befragten Kinder und Jugendlichen betonen ebenfalls die Bedeutung kostenfreier Bildung (88 Prozent) und einheitlicher Regeln für alle Schulen (87 Prozent). 78 Prozent fordern einen schnellen Schulzugang für geflüchtete Kinder. Als direkte Unterstützungsmaßnahmen für sozial benachteiligte Kinder werden verbindliche Lern- und Sprachförderangebote (94 Prozent der Erwachsenen, 88 Prozent der Kinder) sowie Unterstützungsangebote für Familien in belasteten Lebenslagen (91 Prozent der Erwachsenen, 86 Prozent der Kinder) als besonders wichtig eingestuft.

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