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Teilzeit und Nettoeinkommen
In Deutschland arbeiten rund 13 Millionen Menschen in Teilzeit. Wer seine Stunden reduziert, muss zwar Gehaltseinbußen hinnehmen, profitiert aber vom progressiven Steuersystem.
Doch nicht nur das Nettoeinkommen ändert sich, auch die spätere Rente kann betroffen sein. Rund 13 Millionen Beschäftigte in Deutschland arbeiten in Teilzeit. Wer die Arbeitszeit reduziert, muss zwar mit einem geringeren Bruttogehalt rechnen, doch das Nettoeinkommen sinkt nicht im gleichen Maße. Grund dafür ist das progressive deutsche Steuersystem, bei dem der persönliche Steuersatz mit steigendem Einkommen zunimmt. Umgekehrt bedeutet das: Wer weniger verdient, zahlt auch weniger Steuern.
Bei einer Reduzierung der Arbeitszeit um 25 Prozent (30 statt 40 Stunden) sinkt das Nettoeinkommen um etwa 21 Prozent. Bei einer Halbierung der Arbeitszeit (20 statt 40 Stunden) verringert sich das Nettoeinkommen um rund 42 Prozent – es bleibt also mehr als die Hälfte des ursprünglichen Nettogehalts erhalten.
Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die spätere Rente. Da die Rentenhöhe vom sozialversicherungspflichtigen Verdienst abhängt, sammeln Teilzeitbeschäftigte weniger Rentenpunkte. Um die Rentenlücke zu verringern, können zusätzliche private oder betriebliche Altersvorsorgeprodukte helfen. Wir beraten Sie dazu gerne.
