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27.01.2026

Kosten bei Skiunfällen auf Rekordniveau

Die Zahl der Kollisionen auf Skipisten ist so hoch wie nie – jeder Unfall verursacht im Schnitt 7.907 Euro Schaden. 

Besonders im Ausland drohen Versicherten nach Angaben des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) hohe Zusatzkosten durch Behandlung und Bergung.

Zwar machen Skiunfälle nur 2,6 Prozent aller gemeldeten Unfallschäden aus, verursachen aber überdurchschnittlich hohe Kosten. So belief sich der Schadenaufwand privater Unfallversicherer zwischen 2019 und 2023 auf rund 281 Millionen Euro. In der Saison 2024/25 ereigneten sich 1,90 Kollisionen je 1.000 Skifahrende. Hochgerechnet mussten 51.000 bis 53.000 Skifahrer:innen ärztlich behandelt werden. 

Im Ausland können Skiunfälle besonders teuer werden: Die gesetzliche Krankenversicherung erstattet oft nur Leistungen in Höhe der deutschen Sätze. In der Schweiz oder außerhalb der EU bleiben viele Mehrkosten an den Versicherten hängen. Rettungseinsätze per Hubschrauber können fünfstellige Beträge erreichen und werden nur bei medizinischer Notwendigkeit übernommen.

Eine Auslandsreisekrankenversicherung übernimmt Behandlungskosten und Rücktransport. Die private Unfallversicherung kann Bergungs- und Rückholkosten tragen sowie finanzielle Folgen eines schweren Unfalls abfedern. Wichtig ist, dass alle Familienmitglieder ausreichend abgesichert sind. Wir beraten Sie dazu gerne.